Spatenstich für das Glasfasernetz in Wagenfeld

Spatenstich in Wagenfeld am 06.01.2021

Schon bald wird in Wagenfeld mit Lichtgeschwindigkeit gesurft. Ab sofort laufen die Bauarbeiten für ein reines und kupferfreies Glasfasernetz in der Gemeinde auch in den schwarzen Flecken. Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye setzte dafür den ersten Spatenstich. Voraussichtlich ab Sommer können die Bürgerinnen und Bürger das schnelle, stabile und sichere Netz nutzen. Wagenfeld ist damit bereits die zweite Gemeinde im Landkreis Diepholz, in der die so genannten schwarzen Flecken (bisherige Versorgung > 30 Mbit/s) eigenwirtschaftlich durch die GVG Glasfaser GmbH ausgebaut werden. In den bislang unterversorgten und damit förderungsberechtigten weißen Flecken von Wagenfeld hat der Landkreis Diepholz bereits ein neues Glasfasernetz errichtet, das in Teilen im ersten Quartal 2021 von der GVG Glasfaser GmbH als Pächterin des Netzes in Betrieb genommen werden kann. „Wagenfeld geht nun mit der Vervollständigung des Netzes einen riesigen Schritt in Richtung Zukunft“, sagt GVG-Gebietsleiter Andreas Niehaus.

Auch Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye blickt positiv auf die anstehenden Arbeiten: „Ich freue mich über den Glasfaserausbau in den Ortszentren von Wagenfeld und Ströhen. Gerade in der aktuellen Zeit wird jedem bewusst, wie wichtig schnelles Internet für die Unternehmen aber auch für alle Bürgerinnen und Bürger ist“.

Das von der GVG Glasfaser GmbH mit dem Ausbau für die schwarzen Flecken beauftragte Unternehmen VPT Consulting Tiefbau GmbH beginnt die Baumaßnahmen ausgehend von dem Bereich Branntweinsweg Ecke Lönsweg. Hier befindet sich auch der sogenannte POP (Point of Presence). Diese lokale Technikzentrale verbindet später das neu errichtete Glasfasernetz im Ort mit dem Backbonenetz. Vom POP ausgehend werden die einzelnen Glasfaserstränge gebündelt bis in die Straßen und schließlich in die einzelnen Haushalte gebracht. „Im Gegensatz zu den veralteten Kupferleitungen bringen wir mit einer reinen Glasfaserleitung das schnellste und hochleistungsfähigste Internet in die jeweilige Wohneinheit“, erläutert Andreas Niehaus. „Die Telekommunikations-Infrastruktur bleibt damit für Jahrzehnte auf dem aktuellsten Stand.“

Lange müssen sich die Wagenfelder nicht mehr gedulden: „Wir planen aktuell mit einer Bauzeit von rund zwei bis drei Monaten“, so VPT-Geschäftsführer Holger Harms. „Durch besondere Witterungsbedingen kann es hier aber leichte Abweichungen geben.“ Nach Fertigstellung des Tiefbaus wird im nächsten Schritt der POP in Betrieb genommen, sodass anschließend mit der Aktivierung der Kunden begonnen werden kann. Sobald die Arbeiten in Wagenfeld abgeschlossen sind, beginnen die Baumaßnahmen in Ströhen.

Bürgerinnen und Bürger, die sich bislang noch nicht für einen Anschluss an das Glasfasernetz entschieden haben, können dies noch nachholen. „Während die Bauarbeiten im Ort noch laufen, kann der Hausanschluss vergünstigt erworben werden“, so Andreas Niehaus. Kunden, die einen Vertrag mit einem Produkt von nordischnet abschließen, zahlen während der Bauphase nur 350 Euro für ihren Anschluss. Wer hingegen einen Hausanschluss ohne ein entsprechendes Produkt bucht, zahlt insgesamt 1.149 Euro. Auch wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, kann nachträglich noch ein Hausanschluss realisiert werden. „Dafür liegen ausreichend viele Faserreserven in den Straßen“, erklärt Niehaus. Dann werden die Kosten allerdings nach Aufwand berechnet und liegen in der Regel weit über den Preisen, die während der Bauphase gelten. Wer sich dazu informieren möchte, kann dies kontaktlos per Telefon unter 0431 80649649 tun oder online unter nordischnet.de einen ausführlichen Beratungstermin vereinbaren. Natürlich kann auf der genannten Website auch direkt ein Vertrag abgeschlossen werden.