Spatenstich für das Glasfasernetz in Bassum

Spatenstich in Bassum am 07.04.2021

Schon bald wird in Bassum mit Lichtgeschwindigkeit gesurft. Seit dem 07.04.2021 laufen die Bauarbeiten für das Glasfasernetz in der Stadt auch in den schwarzen Flecken. Bassums Bürgermeister Christian Porsch setzte dafür heute gemeinsam mit GVG-Gebietsleiter Andreas Niehaus den ersten Spatenstich.

Die Tiefbauarbeiten für das reine Glasfasernetz in den schwarzen Flecken in Bassum sind gestartet. Voraussichtlich bereits im dritten Quartal dieses Jahres können sich die ersten Bürgerinnen und Bürger über ihren Glasfaser-Hausanschluss freuen. Bassum ist damit bereits die vierte Kommune im Landkreis Diepholz, in der in den sogenannten schwarzen Flecken (bisherige Versorgung bereits > 30 Mbit/s) der eigenwirtschaftliche Ausbau durch die Unternehmensgruppe GVG Glasfaser begonnen hat. „Dass nun das Netz in Bassum durch den Ausbau in den schwarzen Flecken vervollständigt wird, ist ein wichtiger Schritt für die Stadt“, sagt GVG-Gebietsleiter Andreas Niehaus.

Auch Bassums Bürgermeister Christian Porsch begrüßt den Baustart: „Glasfaser ist das Transportmedium für Informationen der Zukunft. Ich freue mich, dass in Bassum der Ausbau der sogenannten schwarzen Flecken startet und hoffe, dass alle, die einen Anschluss wünschen, auch einen bekommen.“

Das von der GVG Glasfaser mit dem Ausbau für die schwarzen Flecken beauftragte Unternehmen VPT Consulting Tiefbau GmbH beginnt die Baumaßnahmen in der Nordstraße im Bassumer Ortsteil Osterbinde. Insgesamt werden im ersten Bauabschnitt rund 100 Häuser ans Netz angeschlossen und es sind Trassen mit einer Länge von 6,2 Kilometern geplant. „Bassum ist bautechnisch in verschiedene Baucluster aufgeteilt. In Summe werden wir mit einer Trassenlänge von etwa 103 Kilometern insgesamt rund 1.900 Gebäude anschließen. Das sind knapp über 40Prozentaller Gebäude in Bassum“, so Niehaus. „Der letzte Hausanschluss wird dann Anfang 2023 hergestellt sein.“

Nach Fertigstellung des Tiefbaus im ersten Cluster –voraussichtlich im Sommer –werden sukzessive die nächsten Hausanschlüsse hergestellt. Im nächsten Schritt wird dann der PoP (Point of Presence) in Betrieb genommen. Dieser verbindet das neu errichtete Glasfasernetz im Ort mit dem Backbonenetz. Von dieser Technikzentrale ausgehend werden die einzelnen Glasfaserstränge gebündelt bis in die Straßen und schließlich in die einzelnen Haushalte gebracht, sodass anschließend nach und nach die Kundenanschlüsse aktiviert werden. „Wir gehen davon aus, dass die ersten Kunden in diesem Bereich das schnelle Netz ab Ende Juli 2021 nutzen können“, blickt Andreas Niehaus voraus.

Bürgerinnen und Bürger, die sich bislang noch nicht für einen Anschluss an das Glasfasernetz entschieden haben, können dies noch nachholen. „Während die Bauarbeiten im Ort noch laufen, kann der Hausanschluss vergünstigt erworben werden“, so Andreas Niehaus. Kunden, die einen Vertrag mit einem Produkt von nordischnet abschließen, zahlen während der Bauphase nur 350 Euro für ihren Anschluss. Wer hingegen einen Hausanschluss ohne ein entsprechendes Produkt bucht, zahlt insgesamt 1.149 Euro. Auch wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, kann nachträglich noch ein Hausanschluss realisiert werden. „Dafür sind ausreichend viele Faserreserven eingeplant“, erklärt Andreas Niehaus. Dann werden die Kosten allerdings nach Aufwand berechnet und liegen in der Regel weit über den Preisen, die während der Bauphase gelten. Wer sich dazu informieren möchte, kann dies kontaktlos per Telefon unter 0431 80649649 tun oder online unter nordischnet.de einen ausführlichen Beratungstermin vereinbaren. Natürlich kann auf der genannten Website auch direkt ein Vertrag abgeschlossen werden.